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Konkurrenz

In den meisten europäischen Ländern, insbesondere aber in Dänemark mit seinen hohen Zulassungssteuern zwingen die preisgünstigeren Modelle der dort marktführenden japanischen, koreanischen, aber auch französischen Hersteller ihre deutschen Konkurrenten zu erheblichen Preiszugeständnissen. Natürlich wollen z.B. auch VW, Ford und Opel als Anbieter im Massen-Segment mit Ihren Modellen dort präsent sein und platzieren ihre Standardmodelle dort deutlich billiger im Markt als hierzulande. Insbesondere deutsche Hersteller wie z.B. VW versuchen mit Editions-Modellen oder mit vielen Extras ausgestatteten Basismodellen die dänische Kundschaft zurück zu erobern.

Der Werksabgabepreis bildet in Dänemark neben 25 % Mehrwertsteuer die Grundlage für die dort geltende Zulassungssteuer, die progressiv bis zu 180 % beträgt. Je niedriger der Werksabgabepreis, desto geringer ist der entsprechende Steueranteil und damit der Kaufpreis für den dänischen Verbraucher.

Der Vorteil für den Hersteller ergibt sich aus der günstigeren Platzierung innerhalb der Konkurrenz. Somit werden in Dänemark höhere Verkaufszahlen erreicht.

Der Vorteil für den deutschen Käufer ist, dass ein in Dänemark steuerfrei gekauftes Auto inkl. der deutschen MwSt. von ca. 4 bis 6.000,- € (Golf) und von ca. 6 bis 8.000,- € (Touran und Passat) günstiger sein kann als in Deutschland.

 

Quotenregelung

Die Medienberichterstattung über preisgünstige Reimporte aus Dänemark verstärkt die Nachfrage von ca. 200 Mio. Europäern (Deutsche, Österreicher, Schweizer, Engländer Schweden, Norweger) nach Autos aus Dänemark. Dieses Land hat vergleichsweise nur 5 Mio. Einwohner, also ein vierzigstel davon und somit kann der kleine dänische Automarkt die Nachfrage naturgemäß auch nur zu einem sehr geringen Teil decken.

Viele dänische Händler würden schon gerne einen Teil Ihrer Fahrzeuge auch an Ausländer verkaufen, anderseits gibt es gerade bei den beliebten Modellen Lieferengpässe, weil viele Automobilhersteller aus verständlichen Gründen kein Interesse haben, mehr Autos nach Dänemark zu liefern als von der dortigen Kundschaft abgenommen wird. Da bleibt dem einzelnen Händler wenig Export-Spielraum, wenn er nicht den Verlust seiner Stammkundschaft und damit seine Existenz auf´s Spiel setzen möchte.

Zudem ist die Händlermarge für Neuwagen dort staatlich festgesetzt. Sie beträgt beim Verkauf eines Kleinwagen gerade mal 900,- Euro Brutto. Verdient wird erst durch Service, Finanzierung und im wesentlichen durch den Gebrauchtwagenhandel.

Zuteilung

Insbesondere der in Dänemark gut ausgestattete neue Golf VI ist dort ein seltenes Exemplar. Viele VW-Händler erreichen hier bereits im Januar 2009 ihr vorgegebenes „Verkaufsziel" (Quote) für das gesamte restliche Jahr 2009.

Diese „Quotenregelung" für die am dänischen Händlernetz angeschlossenen Vertragshändler haben andere Hersteller wie z.B. Dänemarks Marktführer Peugeot mit seiner dort auf sehr niedrigen Preisniveau angebotenen Produktpalette bereits seit Jahren sehr erfolgreich praktiziert. Ein dänischer Autohändler, der seine Neuwagen „zugeteilt" bekommt, wird natürlich aus eigenem Interesse diese Fahrzeuge seinen einheimischen Kunden vorbehalten.

Um nun aber europäisches Recht, nachdem jeder EU-Bürger in jedem EU-Land ungehindert und freizügig seine Waren einkaufen darf, nicht zu verletzen, bleibt einem dänischen Marken-Vertragshändler notgedrungen nichts anderes übrig als seinen Preis so hoch anzusetzen, dass der ausländische Kunde das Interesse verliert.

VW Caddy 1,2 TSI 63kW, Klimaanlage, fabrikneu, kurzfristig lieferbar, Einsparung 7.093,-€ =33,7%
Preis €: 13.960,--
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